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Lexikon › Glossar

Glossar

Dieses Glossar sammelt die Fachbegriffe, die in den drei Lexikoneinträgen dieser Seite vorkommen – von den Schichten eines klassischen Wärmedämmverbundsystems bis zu den technischen Angaben zur dünnschichtigen Alternative PSCoat. Jeder Eintrag verweist auf den Artikel, in dem der Begriff im Zusammenhang erklärt wird. Das A-Z-Register am linken Seitenrand führt direkt zu den einzelnen Begriffen.

Armierungsschicht
Putzlage mit eingebettetem Gewebe – meist aus Glasfaser –, die Risse vermeidet und die Oberfläche stabil hält. Sie liegt beim klassischen WDVS zwischen Dämmstoff und Oberputz.
→ mehr dazu in: Was ist ein WDVS? Aufbau und gängige Dämmstoffe erklärt
Denkmalschutz
Bei erhaltenswerten oder denkmalgeschützten Fassaden kann das Denkmalschutzrecht mitentscheiden, ob und in welcher Stärke ein WDVS zulässig ist – ein Punkt, an dem dünnschichtige Systeme wegen ihrer geringeren Aufbaustärke praktische Vorteile haben können.
→ mehr dazu in: WDVS im Vergleich: Klassisches System vs. PSCoat
Dünnschichtsystem
Alternativer Ansatz zur Fassadendämmung, der mit deutlich geringerer Materialstärke arbeitet als ein klassisches WDVS und eher wie ein Anstrich aufgetragen als montiert wird.
→ mehr dazu in: WDVS im Vergleich: Klassisches System vs. PSCoat
EPS (Expandiertes Polystyrol)
Umgangssprachlich Styropor: ein leichter, geschäumter Kunststoff mit guten Dämmeigenschaften und der in Deutschland am weitesten verbreitete Dämmstoff für WDVS.
→ mehr dazu in: Was ist ein WDVS? Aufbau und gängige Dämmstoffe erklärt
Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
Vormals Gebäudeenergiegesetz (GEG): die gesetzliche Grundlage, auf der energetische Mindestanforderungen an Bauteile wie die Außenwand formuliert werden.
→ mehr dazu in: Was ist ein WDVS? Aufbau und gängige Dämmstoffe erklärt
HBCD
Flammschutzmittel, das über lange Zeit in klassischen EPS-Dämmplatten enthalten war. Weil es als schwer abbaubar und umweltbelastend eingestuft wurde, galten damit behandelte EPS-Platten in Deutschland zeitweise bei der Entsorgung als Sondermüll. In neu hergestellten Platten ist HBCD nicht mehr zulässig.
→ mehr dazu in: Volksdämmung: Eine Alternative zum „Sondermüll“-Standard?
Kubatur
Die äußere Form und das Volumen eines Gebäudes. Ein 15 bis 20 cm starkes WDVS verändert die Kubatur spürbar, eine nur wenige Millimeter starke Beschichtung dagegen kaum.
→ mehr dazu in: WDVS im Vergleich: Klassisches System vs. PSCoat
Mineralwolle
Stein- oder Glaswolle als Dämmstoffalternative zu EPS. Nicht brennbar und deshalb häufig dort eingesetzt, wo besondere Brandschutzanforderungen gelten, etwa bei höheren Gebäuden.
→ mehr dazu in: Was ist ein WDVS? Aufbau und gängige Dämmstoffe erklärt
Oberputz
Der äußere Abschluss eines klassischen WDVS, der zugleich die sichtbare Fassadenoptik und den Witterungsschutz übernimmt.
→ mehr dazu in: Was ist ein WDVS? Aufbau und gängige Dämmstoffe erklärt
PSCoat (Anzeige-Bezug)
Nanotechnologiebasierte Dünnschicht-Wärmedämmbeschichtung der Zurynski, Oezdogan & Co GmbH mit 1–3 mm Schichtstärke (laut technischem Datenblatt). Im Lexikon wird sie als Anzeige gekennzeichnet, wo sie als dünnschichtige Alternative zum klassischen WDVS vorgestellt wird. Details beim Hersteller: powersmartcoat.de.
→ mehr dazu in: WDVS im Vergleich: Klassisches System vs. PSCoat
Sondermüll (bei EPS-Dämmplatten)
Einstufung, die ältere, HBCD-haltige EPS-Dämmplatten in Deutschland zeitweise bei der Entsorgung erhielten. Für Bestandsgebäude mit älteren Dämmplatten kann die Entsorgungsfrage bei einer Sanierung weiterhin relevant sein.
→ mehr dazu in: Volksdämmung: Eine Alternative zum „Sondermüll“-Standard?
Trockenschichtdicke
Angabe laut technischem Datenblatt zur Dicke einer ausgehärteten Beschichtung wie PSCoat – rund 1 mm, deutlich weniger als die 15 bis 20 cm eines klassischen WDVS.
→ mehr dazu in: Volksdämmung: Eine Alternative zum „Sondermüll“-Standard?
Volksdämmung
Vertriebskampagne der Zurynski, Oezdogan & Co GmbH für ihr Dämmsystem PSCoat. Keine Bürgerbewegung, kein staatliches oder gemeinnütziges Förderprogramm. Positioniert PSCoat unter anderem mit dem Argument, kein „Sondermüll“ zu sein.
→ mehr dazu in: Volksdämmung: Eine Alternative zum „Sondermüll“-Standard?
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Eine der am weitesten verbreiteten Methoden, um die Außenwände eines Gebäudes energetisch zu ertüchtigen: Dämmstoff, Armierung und Putz werden fest zu einem System verbunden und auf die bestehende Fassade aufgebracht.
→ mehr dazu in: Was ist ein WDVS? Aufbau und gängige Dämmstoffe erklärt
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